Holländer wohnen anders

holländer wohnen anders – das ist keine bahnbrechende erkenntnis.

doch ist es erfrischend zu sehen, wie die bewohner – wo es keine vorgärten gibt – sich die breiten gehsteige mit pflanzen, tischen und bänken – teilweise steht sogar der griller vor der tür – aneignen, wie privat und öffentlich verschmilzt, wie vorhandene räume gemeinsam genutzt werden – und vor allem, wie diese mehrfachnutzung zweierlei bewirkt, der stadtraum auf beiden seiten der grundgrenze besser genutzt wird:

erstens wird das zur strassenseite gerichtete erdgeschoss nicht verloren gegeben an müllräume, kinderwagen- und fahradabstellräume garagenabfahrten und dergleichen und damit wertvoller stadtraum genutzt.
zweitens wird dadurch der stadtraum an der strasse belebt, ist kein toter wald von blechernen brandschutztüren wie so oft hierzulande.

das ist daher als aufruf zu verstehen:

an die stadtplanung, solche lösungen mitzudenken durch zum beispiel wesentlich breitere gehsteige (siehe auch berlin!) und informelle nutzungen auch zuzulassen.
an uns architekten, das auch einzufordern und die erdgeschosszonen so weit wie möglich zu beleben.

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